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Lecker unterwegs – Sieben Snack-Favoriten unserer Instagram-Community

Wir haben gefragt, ihr habt geantwortet! Zum Tag des Butterbrotes wollten wir auf Instagram etwas mehr darüber erfahren, was, wie und wo ihr am liebsten snackt, wenn ihr mit der S-Bahn unterwegs seid. Bevor wir eure heißesten Snack-Tipps verraten, ein paar allgemeine Ergebnisse unserer kleinen Umfrage: 60 % von euch essen lieber Wurst- als Käsesemmeln. Außerdem ziehen 70 % unserer Community-Mitglieder die Butter- der Schnittlauchbreze vor. Jetzt wollen wir euch aber nicht länger auf die Folter spannen: Hier kommen eure Favoriten, wenn es um Snacks entlang der Gleise geht!

Streetfood für alle, von den Pommes Freunden

Euer erster Favorit, wenn es um Snacks geht: Die Pommes Freunde. Serviert wird das Beste, was die Streetfood-Welt so zu bieten hat. Leckere Hotdogs, saftige Burger und Currywurst wie in Berlin. Und dazu? Natürlich Pommes! Je nach Gusto dick oder dünn geschnitten, aus Kartoffeln oder Süßkartoffeln. Passend dazu zwei kleine Fakten, falls ihr beim Essenfassen mit Hintergrundwissen glänzen wollt: 1. Die Süßkartoffel, die zur Familie der Windengewächse gehört, ist nur sehr entfernt mit der Kartoffel verwandt. Letztere ist nämlich ein Nachtschattengewächs. 2. Pro Jahr werden weltweit 92 Tonnen Süßkartoffeln geerntet. Damit landet sie im Beliebtheitsranking der Speisewurzeln auf Platz drei – auf Platz eins landet die gute alte Kartoffel. Wer die köstliche Knolle nicht nur als Beilage genießen will, kann auch zu den sogenannten Loaded Fries greifen – also einer Portion Pommes mit Topping. Die gibt es in den Varianten Chili Cheese, BBQ Bacon und Guacamole. Vegetarier:innen werden ebenfalls fündig: Burger, Hotdog und Currywurst gibt’s hier auch fleischfrei. Die Pommes Freunde haben mehre Standorte in München, zum Beispiel am Hauptbahnhof und am ZOB.

Pommes – Gehen immer, oder?!

Günstig, aber gut snacken bei Yorma’s in München & Freising

Beim nächsten von euch genannten Snack-Favoriten mussten wir – zugegeben – erst ein bisschen stutzen … Immerhin ist das wohl eher der Discounter unter den Snackanbietern. Aber eben auch ein absoluter Klassiker und jedem ein Begriff, der schon mal in München mit der Bahn gefahren ist: Yorma’s. Egal, ob man für einen Ausflug ins Münchner Umland noch Proviant braucht, den Arbeitstag mit einem Kaffee oder den Feierabend mit einem Kaltgetränk einläuten möchte – Yorma’s got you covered. Euer Favorit, wenn es um den schnellen Snack am Bahnhof geht: Das Tomate-Mozzarella-Baguette. Verstehen wir, mit der ikonischen Kombination aus knusprigem Brot, knackigen Tomaten und zartem Käse kann man einfach nichts falsch machen. Im Münchner Stadtgebiet finden sich sechs Filialen des Snack-Spezialisten. Der Standort am Bahnhof Freising versorgt Reisende im nördlichen S-Bahn Gebiet mit Kaffee, belegten Broten und Getränken.

Porridge vom Haferkater in Pasing

Lust auf ein echtes Superfood, das gleichzeitig lecker schmeckt? Dann seid ihr beim Haferkater im historischen Bahnhof in Pasing an der richtigen Adresse. Hier dreht sich alles um den Hafer, genauer gesagt die Haferflocken. Die werden hier zu Porridges verarbeitet und mit verschiedenen süßen, fruchtigen und einfach nur leckeren Toppings serviert. Und ja, richtig gelesen: Hafer ist ein echtes Superfood! Das Getreide enthält eine spezielle Art Ballaststoffe, genannt Beta-Glucane. Sie können den Blutzucker- und Cholesterinspiegel senken. Man muss aber nicht krank sein, um von der Kraft des Hafers profitieren zu können. Denn Beta-Glucan hat noch einige andere positive Eigenschaften: Es schützt zum Beispiel die Darmflora und wer einfach ein bisschen auf die schlanke Linie achten will oder muss, kann sich die blutzuckerregulierenden Eigenschaften zu Nutze machen.

Unsere Erfahrung: Ein guter Döner ist nicht leicht zu finden.

Die Qual der Zutatenwahl: Kebap Kollektiv am Ostbahnhof

Döner geht immer! – Unseren Fahrgästen und Community-Mitgliedern zufolge schmeckt er am Ostbahnhof mit am besten. Hier hat das Döner Kollektiv seinen Stand, ein Mekka für jeden, der auf der Suche nach dem perfekten Döner ist. Hier habt ihr nämlich nicht nur die Wahl zwischen scharf und nicht scharf, mit verschiedenen Zutaten könnt ihr euch einen maßgeschneiderten Döner zusammenstellen. Das beginnt bei der Hauptzutat, hier könnt ihr zwischen Hähnchen, Kalb, Köfte, Falafel und Feta wählen. Dazu packen die Dönermacher mediterranes Gemüse, Pommes, Minze, Rettich und/oder verschiedenes Gemüse – ganz nach Belieben. Darüber kommt eine der vier hausgemachten Saucen. Bevor man den heiß ersehnten Snack endlich in Händen hält, müssen also einige schwere Entscheidungen getroffen werden. Dafür könnt ihr selbst entscheiden, was für euch auf einen richtigen Döner gehört. Wem wir den „richtigen“ Döner, wie wir in heute kennen, zu verdanken haben, ist leider nicht ganz klar. Neben verschiedenen findigen Schnell-Gastronomen aus Berlin beansprucht auch das baden-württembergische Reutlingen die Erfindung für sich. Klar ist: Fleisch am Drehspieß zu grillen, hat in Anatolien eine lange Tradition. Von da kam das leckere Gericht mit Einwanderern und Gastarbeitern nach Deutschland, wo es erst den Weg in das Fladenbrot und dann in die Herzen der Einheimischen fand.

Bayrischer Klassiker neu interpretiert: Brezelina am Stachus und Marienplatz

Es ist doch immer schön, einen bayrischen Klassiker neu zu erleben, oder? Wenn ihr diese Frage mit „ja“ beantwortet, seid ihr bei Brezelina an der richtigen Adresse. Hier gibt es die Breze mit verschiedenen Belägen, wie Putenschinken und Curry-Aufstrich oder Rote-Beete-Frischkäse. Auch kreativ belegte Laugenzöpfe finden sich in der bunten Auslage – klassisch mit kaltem Braten oder als bayrisch-arabisches Crossover mit Falafel und Hummus. Damit die Backwaren sich leichter belegen lassen, sind die Brezen bei Brezelina etwas weicher und fluffiger, als man es von der klassischen Wirtshaus-Breze gewohnt ist. Dem Geschmack tut das aber keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Natürlich haben wir auch hier einen ganz heißen Tipp aus der S-Bahn Community: den Laugenzopf mit Ei, Tomate, Gurke, Senfcreme und Kresse. Euch plagt etwas mehr als nur der kleine Hunger? Keine Sorge, beim Belag wird nicht gespart.

So outen sich München-Neulinge: „Eine Brezel, bitte?“

Snacks mit Tradition: belegte Brote von der Hofpfisterei

Wer in München Königliches erleben will, muss nicht unbedingt die S1 nach Oberschleißheim nehmen, schon der Hauptbahnhof kann mit royalen Genüssen aufwarten. Denn hier versorgt die Hofpfisterei Reisende mit frischem Öko-Kaffee, regional produzierten Snacks und natürlich den feinsten Backwaren, die die Landeshauptstadt zu bieten hat. Die Wurzeln der Hofpfisterei reichen bis in das Jahr 1331 zurück. Damals hatte das Unternehmen nur eine Aufgabe: Den Hof der Wittelsbacher mit Gebäck und Mehl zu beliefern. Aber keine Sorge, heute muss keiner blaues Blut nachweisen, um an den Ständen der Traditionsbäckerei mit den leckeren belegten Broten versorgt zu werden, auf die unsere Community schwört. Die Wurst, die auf den Broten landet, stammt übrigens aus der hauseigenen Metzgerei „Landfrau“. Die Hofpfisterei hat schon in den 1970ern damit begonnen, Brot aus Bio-Zutaten herzustellen. Um sicherstellen zu können, dass auch der Belag tier- und umweltfreundlich produziert wird, ergänzte man das Unternehmen um eine Metzgerei.

Was darf es heute sein?

Für Spontane: die Zugvogel-Automaten in Freising und Holzkirchen

An den S-Bahnhöfen Holzkirchen und Freising stehen zwei ganz besondere Verkäufer rund um die Uhr bereit, um euch mit Salaten, Bowls, Sandwiches und Getränken zu versorgen. Wer sich gerne ein bisschen Zeit nimmt, die Speisekarte am liebsten aufmerksam studiert, ordert sein Mahl schon gemütlich in der S-Bahn via App oder Webseite. Das gewünschte Essen steht bereit, sobald ihr euer Ziel erreicht habt, ihr könnt aber auch erst vor Ort entscheiden, was euch anlacht. Möglich machen’s die Zugvogel-Automaten. In den Automaten gibt es gesunde Snacks, die sofort verzehrt oder mitgenommen werden können. Nachhaltigkeit spielt beim Zugvogel eine große Rolle – beim Inhalt und den Verpackungen. Deshalb stammen die Zutaten nicht nur weitestgehend von regionalen Erzeugern, es wird auch das verarbeitet, was gerade in heimischer Erde wächst. Das Angebot wechselt also auch mal. Dabei schaffen es die Automaten problemlos, jeden „Gast“ zufriedenzustellen: Neben fleischhaltigen Gerichten gibt‘s auch vegetarische und vegane Optionen. Mehr zu dieser superflexiblen, neuen Snack-Aktion lest ihr übrigens hier.