Für Dich bewegen wir uns
Wiese mit Bäumen und Sträuchern
Entdeckerzone

Dein Augenblick: Mit dem S-Bahn Wanderführer Grafing und Ebersberg entdecken

München und das Münchner Umland hat viel zu bieten. So auch viele schöne und abwechslungsreiche Wanderrouten. Und weil viele dieser Touren ideal mit der S-Bahn zu erreichen sind, gibt es ab dem 15.07 unseren S-Bahn München Wanderführer in Kooperation mit dem Kompass Verlag für 19,95€ im Handel zu kaufen. Dabei ist der Name des Buchs aus der Mein Augenblick Reihe Programm: Region München erleben - 30 grüne Wandertouren mit der S-Bahn, die dich ins Staunen versetzen. Um euch zu beweisen, dass unser Wanderführer richtig was kann, haben wir euch auf eine der 30 Routen mitgenommen. Rein in die Wanderschuhe und los geht´s von Grafing über Ebersberg.

Leicht, Mittel, Schwer – für jeden was dabei

Ein ganz besonderes Highlight der „Mein Augenblick“ Bücher, sind die kinderleichten Anleitung zum Schießen von wundervollen Fotos während der Wanderung. So enthält jede einzelne Route Tipps für das perfekte Fotomotiv. Also Handy oder Kamera nicht vergessen.

Frau liest einen Wanderführer
Der S-Bahn Wanderführer in der 50 Jahre Jubiläumsedition

Und keine Sorge: Falls ihr noch Wanderneulige seid, denn der Wanderführer hat für jeden Wandertypen was zu bieten. Von Wandereinsteiger:innen bis Wanderspezialist:innen, ist für alle was dabei. So wird zu jeder Route neben einer Anfahrtsbeschreibung und dem Tourencharakter auch der Schwierigkeitsgrad angegeben und Informationen zur Länge, Dauer sowie dem Auf- und Abstieg in Höhenmetern geliefert. Die von uns gewählte Rundtour von Grafing über Ebersberg wird als mittel schwer eingestuft. Doch auch wer sich die knapp 16 Kilometer nicht zutraut, kann mitkommen und die Tour einfach frühzeitig in Ebersberg beenden und von dort aus mit der S-Bahn heimfahren. Oder andersrum von hier aus später zur Gruppe dazustoßen.

Mit der S-Bahn ins Wanderglück

Mit dem Proviant im Rucksack und dem Wanderführer unterm Arm sitzen wir voller Vorfreude auf unseren Ausflug in der S-Bahn.

Kapelle am Rande eines Wanderwegs
Die verwunschene Kapelle am Wegesrand ist definitiv ein Foto wert.

Unser Start und Zielbahnhof Grafing Stadt ist easy mit der S4 oder der S6 zu erreichen. Angekommen, queren wir den Bahnübergang und wandern fröhlich die Bernauerstraße entlang. Schon nach den ersten paar hundert Metern merken wir, wie die niedlichen Straßen und Häuser in Grafing uns entschleunigen und den Alltagsstress in den Hintergrund rücken. Als nächstes steuern wir in Richtung der Münchener Straße. Haltet hier unbedingt die Augen auf, denn links liegen zwei idyllische Teiche. Und nicht nur das, die weitere Strecke am Waldsaum entlang gibt einen herrlichen Vorgeschmack auf all die Schmankerl, die diese Wanderung bereithält. Unter der Straßenbrücke hindurch gelangen wir weiter nach Aßlkofen. Auf dem Weg entdecken wir in der Aßlkofer Straße eine niedliche Kapelle.

Seeblick inklusive

Weiter geht´s gen Norden in Richtung des Egglsees. Neben dem Blick aufs Wasser, habt ihr hier bereits die Möglichkeit in einem schnuckeligen Wirtshaus ein leckeres Getränk oder Gericht zu genießen. Nutzt bei gutem Wetter unbedingt die Terrasse mit Seeblick.

Wanderin streichelt eine Kuh
Zwischendurch eine kleine Streicheleinheit.

Gestärkt geht es weiter Richtung Westen zum nächsten Highlight: dem Kirchberg zur Kapelle St. Michael. Die tolle Aussicht hinüber zur Ludwigshöhe ist selbstverständlich inklusive. Von der Kapelle nehmen wir den Weg durch den Weiler. Mit etwas Glück grasen hier Kühe und machen die Land-Idylle perfekt. Wir folgen dem Sträßchen, bis rechts ein Weg abzweigt. Er führt uns als Uferweg direkt am Eggelburger See entlang. Kleiner Side Fact: Im Jahre 1040 ließ der Abt des Ebersberger Klosters die Ebrach mit einem künstlichen Damm aufstauen und schuf damit den Egglburger See. Also ein Dank geht raus an den Abt des Ebersberger Klosters von 1040 für diese Augenweide.

Hoch hinaus und Gaumenschmaus

Weiter geht’s für uns durch den Wald. Dabei genießen wir das Rauschen der Blätter im Wind, das Zwitschern der Vögel und den leicht nachgebenden Boden unter den Füßen – Waldbaden on it´s best. Wir nutzen die Waldluft um tief durchzuatmen, denn anschließend geht’s ziemlich steil hinauf zur Ludwigshöhe, dem höchsten Punkt der Wanderung.

Ein Aussichtsturm umgeben von Blattwerk
Hoch, Höher, Aussichtsturm Ebersberg

Wem das aber noch nicht reicht, der hat die Möglichkeit 169 Stufen in die Höhe auf den Aussichtsturm zu steigen. Von oben hat man einen großartigen 360° Blick. Bei gutem Wetter sogar bis in die Berchtesgadener Alpen. Also Handy raus und Selfie-Time vor dieser unschlagbaren Kulisse. Wer einen Euro über hat, kann auch per Fernglas in die Weite schauen oder sich Wissenswertes über die Stadt Ebersberg und ihre Geschichte von einem kleinen Automaten erzählen lassen. Unterhalb wartet ein urgemütliches Landgasthaus. Wer also auf die erste Einkehrmöglichkeit verzichtet hat oder nach dem Motto „doppelt hält besser“ lebt, kann sich hier nochmal so richtig den Bauch vollschlagen. Solltet ihr nach der Einkehr noch etwas Zeit haben, habt ihr die Möglichkeit im Museum Wald und Umwelt nebenan etwas zur Geschichte der Forstwirtschaft zu erfahren.

Ende in Sicht (leider)

Jetzt heißt es: Wanderschuhe wieder festschnüren und auf zum letzten Part der Tour. Wir wandern geradewegs hinab nach Ebersberg. Immer wieder säumen große, alte Bäume als Allee den Wegesrand. Schließlich gelangen wir an den Marienplatz (ja, auch in Ebersberg gibt es einen Marienplatz) und in die niedliche Altstadtgasse. Ein Blickfang ist hier definitiv das ehemalige Kloster und die Kirche St. Sebastian. Durch die Altstadt kommen wir zum S-Bahnhof Ebersberg. Wer möchte oder wem die Kräfte schwinden, kann hier bereits mit der S4 oder der S6 zurückfahren.

Ein Wanderer an der Tür einer Kapelle
Eine Kapelle mit Charme wartet am Ende der Route auf Euch.

Für alle, die hingegen noch nicht genug haben, geht die Wanderung mit strammen Schritten in der Rosenheimer Straße weiter. Ein Kreuzweg führt hinauf nach Kaps zur Kapelle der heiligen Maria. Oben angekommen, geht´s es auch schon wieder abwärts weiter nach Wiesham. Im Ort halten wir uns rechts und wandern zum Tennispark. Da die Route eine Rundtour ist, kommt euch der Weg ab hier zurück zum S-Bahnhof Grafing-Stadt vermutlich bekannt vor. Erschöpft und glücklich fallen wir nach rund 24.000 Schritten in die S-Bahn Sitze. 1 von 30 Routen check. Uns hat der Wanderführer definitiv überzeugt. Noch ganz im Wander-Hype freuen wir uns schon die anderen 29 Routen auszuchecken. Ihr auch? Dann ab zum Buchhandel eures Vertrauens.