Für Dich bewegen wir uns
Entdeckerzone

In Bewegung bleiben – 5 Tipps, die im Home-Office fit halten

Aktuell stehen wir überall vor neuen Herausforderungen. Und wenn man nicht gerade Lokführer ist, und weiterhin im Führerstand sitzt, hat sich besonders der Berufsalltag verändert. Körperlich stellt uns das „Stubenhocken“ im Home-Office vor neue Aufgaben. Denn statt zum Kopierer oder zu den Kollegen im Nebenraum, laufen wir ständig zum Kühlschrank. Mittagspause und Feierabend verbringen wir auf der Couch statt im Fitnessstudio. Die Folge: Wir fühlen uns matt, kraftlos und die Hose kneift auch langsam fies. Die aktuelle Situation ist aber auch eine Chance, um ganz neue Dinge zu probieren. Die sorgen nicht nur für einen fitteren Körper, sondern auch für mehr Wohlbefinden und Freude im Alltag. Und weil wir uns von der S-Bahn München ja immer lieber vorwärts bewegen, als stehen zu bleiben, haben wir einige schöne Tipps parat. Zuhause und gleichzeitig fit bleiben? Herausforderung angenommen!

Per Social Media in Topform: Fitnesskurse für Zuhause

Sei es Zumba, Yoga, Ballett oder Sixpack-Attack: Wer momentan einen Fitnesskurs ausprobieren möchte, der hat keine Ausreden mehr. Denn rund um die Uhr kann man nun mit Fitnesstrainern aus aller Welt trainieren, da viele Coaches ihren Followern live via Instagram und Co. Sporteinheiten anbieten. Oft sogar umsonst. Das Angebot ist so groß, dass dort jeder – je nach Lust, Laune und Fitnesslevel – das Passende für sich findet. Natürlich bietet auch YouTube ein riesiges Angebot, das jeden Geschmack und alle Konditionslevel bedient. Am besten einfach anfangen und munter Kurse testen – jeden Tag einen anderen. Zum Beispiel von der sympathischen Fitness-Influencerin Anne Kissner von BodyKiss. Da ist man dann auch bei den Youngstern im Haushalt auf einmal wieder ganz hoch im Kurs. Wer sich mit den aktuellen YouTube- und Instagram-Trends auskennt, wird nicht nur fitter, sondern arbeitet gleichzeitig auch an seiner „street credibility“. Zwei Fliegen mit einer Klappe, so mögen wir das …

© Anne Kissner

Individuelles Digital-Workout mit Freunden oder dem Personal Trainer

Wer sich alleine schlecht zum Sport motivieren kann oder ein maßgeschneidertes Fitnessprogramm und persönliches Feedback wünscht, der kann in einen Personal Trainer investieren. Auch ist eine persönliche Fachberatung bei Vorerkrankungen oder Verletzungen äußerst sinnvoll. Viele der Personal Coaches bieten ihre Beratung momentan auch per Videochat an. Wer vor allem von dem gemeinen inneren Schweinehund vom Sport abgehalten wird, aber kein großes Budget ins Personal Training stecken kann oder will, der kann sich auch mit Freunden zum digitalen Sportkurs verabreden. Das geht relativ einfach per Videokonferenz, beispielsweise mit Google Hangouts, per Skype, Facetime und Co. Statt dem wöchentlichen Lauftreff sozusagen. Gemeinsam sind wir stark! – Oder wie war das noch gleich?

Mit Meditationstools Körper und Geist in Einklang bringen

Gerade in diesen turbulenten Zeiten ist es schwierig, die innere Ruhe zu bewahren. Meditation kann wunderbar helfen, zu entspannen und somit das Wohlbefinden zu steigern. Dabei reichen schon ein paar Minuten am Tag – Wir sprechen da aus Erfahrung. Eine kleine Meditation lässt sich auch gut für Pendler während der Fahrten mit unseren S-Bahnen einbauen. Gerade für Einsteiger und weniger Geübte eignen sich Meditations-Apps, wie beispielsweise die deutschsprachige App Balloon. Dort kann man mit den kostenlosen Übungen einfach in das Achtsamkeitstraining reinschnuppern. Wer sich tiefer mit dem Thema beschäftigen will, der kann sich unter anderem über Podcasts informieren. Einer unserer Lieblinge: „Verstehen, fühlen, glücklich sein – der Achtsamkeitspodcast“. Aktuell ist dort auch der emotionale Umgang mit der Corona-Krise ein zentrales Thema. Hört doch mal rein!

Mini-Schreibtisch-Workout gegen Verspannungen

Wenn sich unser Leben jenseits des Schreibtisches nur auf der Achse zwischen Kühlschrank und Couch bewegt, dann droht auch Zuhause der gefürchtete Bürorücken. Gegen Schmerzen im Hals-, Nacken oder Schulterbereich hilft es, etwa stündlich einfache Lockerungsübungen zu machen. Übrigens auch super, um die Fahrt in unseren S-Bahnen noch sinnvoller zu nutzen. Einfach Augen schließen und ganz bewusst je 10 Mal die Schultern hochziehen und fallen lassen. Danach den Kopf langsam von links nach rechts und von vorne nach hinten drehen. Anschließend die Schultern kreisen: im Uhrzeigersinn, dann gegen den Uhrzeigersinn und als letztes gegengleich. Das heißt: eine Schulter im Uhrzeigersinn und die andere gegen den Uhrzeigersinn. Auch wenn der letzte Punkt nicht auf Anhieb klappt, einfach weiter versuchen! Denn wichtig ist auch, dass man sich zwischenzeitlich einfach mal Zeit nimmt, um den Körper wahrzunehmen. Als letztes kommt eine Wohltat für Krummsitzer: Schulterbreit hinstellen, Handflächen hinter den Kopf legen, Schultern und Ellenbogen fest nach hinten drücken und die Stellung 15 Sekunden halten. Fertig! Nach so einer Mini-Pause ist nicht nur der Oberkörper, sondern auch der Kopf ein wenig freier und entspannter.

Gesund futtern trotz Home-Office

Home-Office kann schnell zum Figurkiller werden. Die einen snacken den ganzen Tag am Schreibtisch, andere vergessen komplett zu essen und bekommen abends den exzessiven Heißhunger. Gesellige, virtuelle Lunch-Dates mit Kollegen und Freunden helfen nicht nur feste Essenszeiten einzuhalten, sondern auch gegen Einsamkeit. Ein gesundes Mittagsessen kann schon am Vorabend zubereitet werden. Wer kulinarische Inspiration sucht, der findet mit der kostenlosen App Kptncook schnelle Rezepte von Foodblogs, die richtig Lust auf gesunden Lunch machen. Und weil mit WhatsApp und Co. auch Videochats mit bis zu vier Leuten möglich sind, kann das Essen ganz einfach auch in virtueller Gesellschaft auf dem sonnigen Balkon genossen werden. Wer sich darüber hinaus noch mehr über gesunde Ernährung informieren möchte, dem sei der Podcast „Wohlfühlgewicht“ von Dr. Mareike Awe empfohlen. Guten Appetit und einen schönen Tag im Home-Office wünschen wir euch!