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Ein Kinderspiel! – Fünf Zuhause-Spieltipps für kleine Bahn-Fans

Zeigt die Wetter-App nur Regensymbole, durchfährt Mami und Papi unter Umständen schonmal ein kleiner Schauder. Denn in Haushalten mit munteren Knirpsen fällt die Decke noch schneller auf den Kopf als woanders. Ein verregneter Tag kann schon eine Herausforderung sein, die aktuelle Situation rund um die Ausgangsbeschränkungen in Bayern stellt aber dann doch das gesamte Familienleben ganz besonders auf den Kopf – auch in Sachen Kids-Betreuung. Und weil bei der S-Bahn München nun auch viele Eltern neben der Arbeit den Nachwuchs unterhalten müssen, haben wir uns gedacht, wir teilen unsere Tipps mit euch da draußen. Denn die machen den großen Bahn-Fans ebenso viel Spaß wie den Kleinen.

Streckenplaner bei der S-Bahn werden

Wer ein neues Streckennetz für seine Züge erschaffen will, der braucht eigentlich nicht viel. Zumindest, wenn dies im Kinderzimmer stattfindet. Zuerst Papier, das mit Tesafilm zu einer zimmergroßen Zeichenunterlage wächst. Danach wird das Schienennetz aufgemalt und dann kommen die Stifte zum Einsatz, um Landschaft, Städte, Bahnhöfe, Parkplätze und Baustellen um die Strecke herum entstehen zu lassen. Vielleicht braucht es noch Watte für Schneeberge. Und Glitzer! Schließlich gehört für manche Kinder Glitzer ja überall hin. So kann schnell ein mehrtägiges Großprojekt daraus werden. Umso besser, wir haben ja gerade viel Zeit zu überbrücken. Und wenn dann endlich die Züge, Bagger, Autos oder Einhörner die geschaffene Landschaft erkunden, werden die kleinen Streckenplaner und ihre großen Baugehilfen das selige Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Ihr könnt uns glauben, wir sprechen da aus Erfahrung.

Einmal Lokführer sein – Der kleine ICE

„Ich will mal Lokführer werden“. Nur zu! Keiner braucht mehr darauf zu warten, bis er groß ist.  Denn auf der Seite der-kleine-ice.de, die von der Deutschen Bahn für Zugfans ab drei Jahren gemacht wurde, kann man im Fahrsimulator den ICE über die Gleise jagen. Aber das ist nur ein Bruchteil des riesigen Angebots, das auf dieser liebevoll gestalteten Seite an Informationen, Geschichten und Spielen zu finden ist. Und auch die Erwachsenen dürften aus dem Staunen schwer rauskommen, wenn sie beispielsweise erfahren, wo und wie Drohnen und Roboter eingesetzt werden.

Reise ins Abenteuerland

In einem Zimmer wird so viel Platz wie möglich gemacht und alle teuren Lampen und Vasen in Sicherheit gebracht. Dann werden alle Kissen, Decken, Zelte, Tische und leeren Kartons ins Zimmer geräumt. Unbedingt noch Ballons zu dieser wilden Mischung geben! Die Devise lautet: Mehr ist mehr. Und dann ist sie endlich gekommen: Die Zeit, in der Eltern endlich wieder mehrere Sätze am Stück miteinander reden und sogar vielleicht eine Tasse Kaffee ohne Unterbrechungen genießen können. Denn der Nachwuchs ist beschäftigt. Und zwar nicht nur für ein paar Minuten. Die Kartons werden nämlich nun zu Zügen, Puppenvillen oder Robotern umfunktioniert. Höhlen entstehen und werden mit Ballons zugestopft und freigeräumt und wieder zugeräumt. Landschaften und Schwimmbäder aus Kissenbergen entstehen. Mama und Papa können sogar in aller Seelenruhe dabei zusehen, wie das heimische Wohnzimmer fast im kindlichen Übermut untergeht. Denn für danach haben wir noch einen gut bewährten Aufräumtipp parat, der noch dazu Spaß macht.

Schaffner spielen – oder: Aufräumen mit der S-Bahn

Eine Wohnung mit Kindern sieht am Abend immer aus, als sei ein mittelschwerer Orkan durchgefegt. Das Aufräumen von Spielzeug ist die klassische DIY-Arbeit der Eltern. Ein kleines Aufräumspiel ist auf jeden Fall immer einen Versuch wert. Ein paar Kisten werden zur S-Bahn und die Eltern sind die Schaffner: „Bitte einsteigen!“ Die Reihenfolge, was wann „zusteigen“ darf, läuft aber nach gewissen Kriterien ab. Zum Beispiel nach Farben oder Anfangsbuchstaben der Spielzeuge. „Ins erste Abteil alles einsteigen, was rot ist“, heißt es dann. Danach alle Teile mit Grün. Oder jedes Spielzeug, das mit „A“ anfängt und so weiter. Gemeinsam mit dem kleinen Bahnbegleiter fahrt ihr dann das Wohnzimmer wieder und wieder ab und sammelt alles ein, was auf dem Boden liegt. Das „Aussteigen“ im Kinderzimmer läuft ebenso ab – bis alle Dinge eingeräumt sind. Falls die Lust am Aufräumen trotz dieses grandiosen Plans zwischendrin etwas nachlassen sollte, haben wir hier noch eine zusätzliche Motivationshilfe.

Spannende Lesereisen

Nach dem Streckenbauen und Aufräumen haben sich die Kleinen eine ordentliche Verschnaufpause verdient. Wer gerne Geschichten hört, für den könnte die kostenlose Hörspiel-App ooigo etwas sein. Sie stellt alle Hörspiele von Streaming-Portalen zur Verfügung. Auch Kindermusik gibt es dort. Die Benutzeroberfläche ist kindgerecht und die Inhalte sind nach Altersklassen geordnet. Falls Ihr lieber eine kurze Geschichte selbst vorlesen wollt, findet Ihr unter einfachvorlesen.de kostenlose Geschichten für unterschiedliche Altersgruppen. Dort könnt Ihr auch die App herunterladen, sodass Ihr immer und überall mit Euren Kindern eine kleine Fantasiereise unternehmen könnt. Auch dann, wenn man wieder mehr unterwegs ist – zum Beispiel in der S-Bahn.