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Frau mit einem Alpaka auf einer Wiese
Entdeckerzone

Mit der S-Bahn ins Alpaka Paradies nach Altomünster

Unsere S-Bahnen fahren zu vielen schönen Orten rund um München. Einer unserer absoluten Lieblingsorte liegt in Altomünster. Neben schönen Radtouren zu den Klöstern, deftigen bayrischen Schmankerln und dem leckersten Eis von Gabriele, kommen wir aus einem ganz besonderen Grund an die Endstation der S2: wegen der flauschigen Alpakas. Man sagt, wer den süßen Tieren einmal zu tief in die Augen blickt, verliebt sich. Dreimal könnt ihr raten, was wir bei der Alpaka-Wanderung getan haben…

Mitfahrbankerl an der S-Bahn Station

Wer ins flauschigste Paradies Münchens fahren möchte, der steigt am besten in unsere S2. In Dachau teilt sich diese und bringt euch entweder nach Petershausen oder Altomünster. Uns hat es diesmal nach Altomünster verschlagen. Bereits während der Fahrt sind wir begeistert von der idyllischen Natur. Am Bahnhof angekommen, hat sich die Gemeinde etwas Schönes einfallen lassen: ein „Mitfahrbankerl“. Mit Schildern der Ortschaften, die wir hochhalten können. Nachbarn, die gerade mit dem Auto vorbei kommen nehmen euch dann zum Zielort mit. Unser erster Stopp: Thalhausen. Christian Tesch fährt uns mit dem Auto zu seiner wunderschönen Weilachmühle. Bereits seit über 450 Jahren gibt es die ehemalige Korn- und Sägemühle. Hier haben sich seine Frau Christine und er einen Traum erfüllt: eine eigene Alpakazucht mit Gastronomie, Hofladen und Kulturprogramm.

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„Schau einem Alpaka nicht zu tief in die Augen, du könntest dich für immer verlieben!“
Sprichwort der indigenen Völker Südamerikas

Alpaka Wanderung

Während wir mit Christian in den Alpaka-Stall gehen warnt er uns vor: „Man sagt, schaut einem Alpaka nicht zu tief in die Augen, sonst könntet ihr euch verlieben“. In dem Moment laufen uns schon dutzende der süßen flauschigen Tiere entgegen. In allen Größen und mit wuscheligem Lockenkopf. Wir blicken ihnen einmal in die Augen und unsere Herzen machen einen Hüpfer: wir sind verliebt! Wir bekommen je ein Alpaka an die Leine und gehen mit Christian los. Eineinhalb Stunden Wanderung durch die schöne Natur von Altomünster. Unsere zutraulichen Begleiter lassen sich streicheln, begutachten uns Neugierig und sind so liebenswürdig, dass wir am liebsten die Zeit anhalten würden. „Alpakas sehen den Menschen als Teil ihres Rudels“, erklärt uns Christian. „Wenn jemand bisschen langsamer läuft, wartet der Rudelführer bis alle aufgeholt haben.“ Das ist wohl einer der Gründe, weshalb die Wanderung bei allen Altersklassen so beliebt ist. Es wundert uns auch nicht, das Alpakas gerne für Therapien eingesetzt werden. Uns geht es blendend.

Bayrische Schmankerl im historischen Brauereigasthof Maierbräu

Nach unserer wunderbaren Wanderung verschlägt es uns erstmal in den Ortskern von Altomünster. Dort kehren wir in den historischen Brauereigasthof Maierbräu ein. Allein das Gebäude ist einen Besuch wert, schließlich gehört es zu den 50 schönsten, denkmalgeschützten Wirtshäusern in ganz Bayern. Die urige Atmosphäre lädt uns zum Wohlfühlen ein. In solch schöner Umgebung und bei so viel Sonnenschein auf der Biergartenterrasse, kann das Schnitzel nur schmecken. Zwei Brauereien haben in Altomünster ihren Sitz:  Kapplerbräu und Maierbräu. Bei Letzterem sitzen wir nun, genießen den Blick auf den Marktplatz und lassen es uns schmecken. Wir sind uns einig: Das Dachauer Hinterland ist auch für Kulinariker einen Besuch wert.

Eiscafé Venezia da Gabriele

Glück kann man nicht kaufen. Dafür aber Eiscreme. Und das ist irgendwie dasselbe. Das ist eines unserer Lebensmottos und deshalb geht es nach den bayrischen Schmankerln einmal quer über den Marktplatz zum Eiscafé Venezia da Gabriele. Das selbstgemachte Eis ist für ganz Altomünster ein Highlight. Das Eiscafé gehört zu den festen Instanzen des schönen Örtchens und verwöhnt uns neben den Klassikern mit feinen Eissorten wie Cheesecake mit Waldbeeren, Butterkekse, Schokobanane und Bacio. Das Eismachen hat Besitzer Gabriele in seiner Heimat Italien erlernt - das schmecken wir sofort. Auf der Terrasse am Marktplatz mit der Sonne im Gesicht schmeckt es besonders italienisch. Wer hätte gedacht, dass man für ein bisschen Italien-Feeling nur nach Altomünster fahren muss?

Radltour am 7KlösterWeg

Der Namensgeber von Altomünster war der Mönch Alto. Dieser vermutlich iro-schottische Mann fand seinen Weg um das Jahr 750 nach Bayern. Als Einsiedler ließ er sich in der Gegend nieder und gründete das bis heute bestehende Kloster Altomünster. Mit den Jahren entstanden immer mehr Klöster in der Gegend, die sich heute schön mit dem Rad erkunden lassen. Für schlanke 3,- Euro (Radl-Tageskarte) könnt ihr euer Radl außerhalb der Hauptverkehrszeit auch mit der S-Bahn mitnehmen. Die Radltour am 7KlösterWeg beinhaltet, wie der Name schon sagt 7 Klöster: Maria Birnbaum, Altomünster, Kloster Indersdorf, Weichs, Taxa, Petersberg und Schönbrunn. Insgesamt kommt ihr beim Radeln so auf stolze 100 Kilometer. Die Strecke lässt sich aber auch auf drei Teilrouten aufgliedern. Die Routen führen euch durch das wunderschöne Dachauer Hinterland und lassen Naturliebhaber-Herzen höherschlagen. Gut ausgesucht Mönch Alto!

Auf G´Spuit mit Kulturprogramm in der Weilachmühle

Wer sich kulturell bereichern möchte, dem legen wir erneut die Weilachmühle ans Herz. Neben den süßen Alpakas könnt ihr dort nämlich auch im Biergarten einkehren – oder eines der kulturellen Angebote genießen. Berti Well eröffnete 1986 das Anwesen als Gastwirtschaft und Kleinkunstbühne – diese Tradition haben Christine und Christian Tesch aufgegriffen. So kommt es, dass sich bekannte Kabarettisten, Musiker und Autoren regelmäßig im beschaulichen Altomünster einfinden. Unter anderem Dieter Hildebrandt, Georg Ringsgwandl, Fredl Fesl, die Biermösl Blosn, Klüpfel und Kobr, Erwin Pelzig, Jörg Huber, Django Asül, Monika Gruber, Eisi Gulp, Rudi Zapf und Gerhard Polt. Besonders in den Wintermonaten eine schöne Abwechslung. Wir freuen uns zum Beispiel schon auf die Lesung am 10. November vom Münchner Autor Axel Hacke. Bis dahin streicheln wir noch ein paar Mal über das weiche Fell der flauschigen Alpakas und merken uns die S-Bahn Endstation Altomünster als einen unserer neuen Lieblingsorte.

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